Chronische Schmerzen

Schmerzen werden dann als chronisch bezeichnet, wenn sie länger als 3 Monate anhalten bzw. die normale Schmerzdauer einer Erkrankung übersteigen. Oft haben diese Patienten bereits viele Ärzte aufgesucht und viele Therapien ausprobiert - meist ohne dauerhaften Erfolg.

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Besonders frustrierend ist es, wenn schulmedizinisch alles untersucht wurde, man aber keine Ursache der Beschwerden finden konnte. Manch einer wird dann in die „Psycho-ecke“ gestellt und ist dann noch mehr verunsichert. Wie schön wäre es, wenn man doch wenigstens wüsste, warum man Schmerzen hat, dann ließe sich manches besser aushalten.

Für diese Menschen gibt es eine gute Nachricht: 

Es gibt Schmerzen, die sich mit apparativen Untersuchungsmethoden (also Ultraschalluntersuchung, MRT, CT, Blutuntersuchungen…) nicht oder nur schwer abbilden lassen.

Diese Schmerzen entstehen z.B. durch falsche Gangmuster, Asymmetrien im Skelett, Dysbalancen in Muskeln und Faszien, Fehlstellungen von Achsen (Augachse, Organachsen, Fußachsen…). Dafür bin ich geschult und ausgebildet. Ich suche und finde solche Veränderungen mit meinen Händen heraus. Ich ertaste Spannungsveränderungen, kenne die entsprechenden Tests und suche nach Zusammenhängen. 

Ich kläre meine Patienten auf über das was ich vermute und über die Zusammenhänge die ich gefunden habe. Ich bin der Meinung, das der „Feind“ (die Schmerzen) am besten besiegt werden kann, wenn man weiß wie es dazu kam und warum und wieso sie jetzt weiter bestehen. Dort setze ich an, schaffe Veränderung und so die Voraussetzung für eine Linderung bzw. Heilung. Gleichzeitig erfahren meine Patienten ob und wie sie wiederkehrenden Beschwerden begegnen können.

Annett Martin